Spurenanalytik mit dem GERSTEL-Twister

2000-2002

2000

Umweltfreundliche, lösemittelfreie Analyse wird zum Markenzeichen
Unter dem Titel „Twister sucht Gift“ berichtet die Bild-Zeitung über eine neue Entwicklung aus dem Hause GERSTEL. Es handelt sich, vereinfacht ausgedrückt, um ein Rührstäbchen für Magnetrührer, das mit einem Kunststoff (Polydimethylsiloxan, kurz PDMS) als Sorptionsschicht ummantelt ist. In eine wässrige Probe gegeben, fischt der Twister die unpolaren organischen Inhaltsstoffe heraus, während er die Flüssigkeit durchmischt. Das patentierte Rührstäbchen wird entnommen, trocken getupft und im TDS auf Temperatur gebracht, wobei die extrahierten Komponenten verdampfen (desorbieren) und sich mittels GC analysieren lassen.

2001

Engagement im Kindergarten
Alle Jahre wieder macht die PISA-Studie auf die Defizite der deutschen Schülerinnen und Schüler aufmerksam. Die GERSTEL GmbH & Co. KG kommt zu dem Schluss, Abhilfe zu leisten und die Situation zumindest am Standort Mülheim an der Ruhr zu verbessern: In mehreren Seminaren wird Erzieherinnen aus Kindertagesstätten und Kindergärten gezeigt, wie sie Vorschülern (5 bis 7 Jahre) mithilfe einfacher Experimente die naturwissenschaftlichen Hintergründe von Alltagsphänomenen näher bringen können.

GERSTEL gründet in Sursee/Schweiz die GERSTEL AG.

2002

Nachfrage nach Twister-Analytik forciert Produktentwicklung
Top100-LogoDie Twister-Analytik kommt in immer mehr Laboratorien zum Einsatz: Sie ist einfach, erfordert weder Lösemittel noch die sonst übliche Probenvorbereitung, und mit ihr lassen sich winzigste Spuren organischen Materials höchst sensitiv nachweisen. Mit der neu entwickelten GERSTEL-ThermalDesorptionUnit (TDU) und dem GERSTEL-MultiPurposeSampler (MPS), einem ausgeklügelten Laborroboter, lassen sich rund 200 Twister voll automatisiert analysieren. Die Innovationskraft des Unternehmens wird erneut offenkundig – und belohnt: GERSTEL wird unter die „TOP 100“ innovativsten Mittelständler Deutschlands gewählt.
 

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