Eberhard-Gerstel-Preis

Die von GERSTEL gesponserte Auszeichnung wird in zweijährigem Turnus von der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) an einen herausragenden Wissenschaftler auf dem Gebiet der Analytischen Trenntechniken verliehen.

Vom Arbeitskreis „Separation Science“ wird seit 2010 der Eberhard-Gerstel-Preis für eine herausragende Publikation auf dem Gebiet der analytischen Trenntechniken vergeben.
Gestiftet wird der alle zwei Jahre ausgelobte Preis in Höhe von 2000 Euro von der GERSTEL GmbH & Co. KG, Mülheim an der Ruhr, die 1967 von Eberhard Gerstel gegründet wurde und sich zu einem weltweit führenden Anbieter von Systemen und Lösungen für die automatisierte Probenvorbereitung und Probenaufgabe in der GC/MS und LC/MS entwickelt hat.

Erstmals verliehen wurde der Eberhard-Gerstel-Preis am 24. März 2010 im Rahmen der Analytica-Conference auf der Analytica 2010 in München.

Bisherige Preisträger:

2014

M.Sc. Jakob Haun,

Universität Duisburg-Essen für seinen Beitrag als Erstautor einer Publikation über die Analyse komplexer Proben mittels Kopplung von Nano-LC, Kappilar-LC und hochaufgelöster Massenspektroskopie.
In der Publikation "Online and Splitless NanoLC x CapillaryLC with Quadrupole/Time-of-Flight Mass Spectrometric Detection for Comprehensive Screening Analysis of Complex Samples" Jakob Haun, Juri Leonhardt, Christoph Portner, Terence Hetzel, Jochen Türk, Thorsten Teutenberg, Torsten C. Schmidt in Analytical Chemistry, 2013, 85 (21), 10083 - 10090, demonstrieren die Autoren erstmals diese innovative und zukunftsweisende Technik.


2012

Dr. Stefan Ohla,

Universität Leipzig, Institut für Analytische Chemie (Arbeitskreis Prof. Belder) für die Entwicklung eines mikrofluidischen Chips, mit dem sowohl die chemische Synthese als auch die nachfolgende chemische Analyse – Trennung und Detektion - erfolgen kann (Erstautor der Publikation „Monitoring on-chip Pictet-Spengler reactions by integrated analytical separation and label-free time-resolvedfluorescence“ in Chemistry – A European Journal, Jan. 2012).


Dr. Steffen Wiese,

Universität Duisburg-Essen, Institut für Energie-und Umwelttechnik e. V., Duisburg (Arbeitskreis Prof. Schmidt/Dr. Teutenberg) für seinen Beitrag zur Hochtemperatur-HPLC, speziell zur Entwicklung und Implementierung der Temperatur als Steuerungsparameter in der HPLC. In der Publikation „A general strategy for performing temperature programming in high performance liquid chromatography – Prediction of linear temperature gradients“ in Analytical Chemistry 83 (2011) 2227-2233 wurde das abgeleitete Modell zur Vorhersage linearer Temperaturgradienten bzw. von Retentionszeiten beschrieben, das in späteren Arbeiten verfeinert und erweitert wurde.

2010

Dr. Jens Künnemeyer

für "Speciation Analysis of Gadolinium Chelates in Hospital Effluents and Wastewater Treatment Plant Sewage by a Novel HILIC/ICP-MS Method"